|
|
'Die Facultatieve Gruppe' kooperiert mit der niederländischen Forstverwaltung
|
|
Häufig wird der Wunsch geäußert, die Asche eines Verstorbenen in der Natur zu verstreuen. Eine Zusammenarbeit zwischen der staatlichen niederländischen Forstverwaltung (Staatsbosbeheer) und 'die Facultatieve Gruppe' wird dies demnächst ermöglichen. Im Moment wird noch erkundet, in welcher Weise dies ausgestaltet werden kann. Anvisiert wird die Form einer Stiftung, an der beide Organisationen sich beteiligen werden.
Diese Stiftung wird in erster Linie prüfen, ob es möglich ist, in zwei Gebieten Asche auf vorhandenen Grabhügeln zu verstreuen oder ob Urnen in bereits aufgeschütteten oder neu aufzuwerfenden Grabhügeln beigesetzt werden können. Zwei verschiedene Gebiete wurden dazu auserkoren: In einem Gebiet werden Kunstwerke und Gedenksteine das Gelände markieren. Das andere Gebiet kommt eher den Wünschen Derjenigen entgegen, die zurück zur reinen Natur wollen. Daher wird es in diesem Gebiet keine Gedenksteine oder andere Dinge geben, die an eine Begräbnisstätte erinnern. Wann die Stiftung gegründet wird und wann die Projekte in Angriff genommen werden, ist im Moment Gegenstand der Verhandlungen zwischen 'die Facultatieve Gruppe' und Staatsbosbeheer.
Richtlinien
In der vergangenen Woche hat das niederländische Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität dem Abgeordnetenhaus die Richtlinien für 'Ascheverstreuungen und Beisetzungen in Naturschutzgebieten, die der niederländischen Forstverwaltung unterstellt sind' vorgelegt. Diese Richtlinien eröffnen grundsätzlich die Möglichkeit, dass die Asche von Verstorbenen in den von Staatsbosbeheer verwalteten Gebieten verstreut werden darf. Die Richtlinien besagen jedoch auch, dass es nicht zu den Hauptaufgaben der Forstverwaltung gehört, Beisetzungen in der freien Natur zu ermöglichen.
Weil die Verstreuung von Asche demnach nicht in den Aufgabenbereich von Staatsbosbeheer fällt, hat man sich nach Partnern umgesehen und in 'die Facultatieve Gruppe' (u. a. Betreiber des Friedhof und Krematorium Westerveld, des ersten Krematoriums der Niederlande) einen kompetenten Ansprechpartner gefunden, der in diesem Bereich über langjährige Erfahrung verfügt. Henry Keizer, Vorstandsvorsitzender von ‘die Facultatieve Gruppe’: “Wir freuen uns, dass wir diese Initiative gemeinsam mit Staatsbosbeheer in die Tat umsetzen können. Die Geschichte unseres Unternehmens und unsere Erfahrungen haben dabei natürlich eine Rolle gespielt. Wichtig war jedoch vor allem die Art und Weise, in der wir die Natur an unseren eigenen Standorten pflegen, und die Qualität unserer Dienstleistungen.”
Staatsbosbeheer
Eine staatliche Forstverwaltung gibt es in den Niederlanden bereits seit 1899. Ihre Aufgabe ist seit jeher die Verwaltung und die Schaffung neuer Wälder. Später kamen Aufgaben wie Naturschutz, Landschaftsgestaltung, Naherholung und Grünzonenentwicklung hinzu. Staatsbosbeheer versteht es als Auftrag, sich für einen nachhaltigen Lebensraum für Mensch, Flora und Fauna einzusetzen. Zur dauerhaften Festigung der Beziehung zwischen Mensch und Natur wird eine Natur gefördert, die mehrere Funktionen erfüllt und die den Menschen mit integriert.
|
|
|
|