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Ein besonderer Friedhofsweg für Moscowa: ‘W. van den Beldpad’

Durch seine enormen Verdienste für die Stadt Arnhem, und vor allem für den Friedhof, wurde auf Moscowa (Waterbergseweg, Arnhem, NL) einer der Wege nach Herrn Willem van den Beld benannt. Der Pfad mit dem Namen ‘W. van den Beldpad’ wurde am Montag, dem 23. Mai offiziell preisgegeben durch Bürgermeisterin Pauline Krikke van Arnhem und Frau Els van den Beld, der Tochter des im Jahr 2008 verstorbenen Willem van den Beld. Der ‘W. van den Beldpad’ - ein langer Weg im Gebiet ‘De Vlinder’, welcher zudem entlang des Familiengrabs der Familie Van den Beld führt - wird auch zukünftige Generationen auf die großen Verdienste des Herrn Van den Beld hinweisen. Das gilt für die Stadt Arnhem und ganz besonders für Moscowa.

Eine beeindruckende Karriere
Vor der feierlichen Preisgabe widmeten sich sowohl die Bürgermeisterin als auch der Vorstandsvorsitzende Henry Keizer von der Unternehmensgruppe 'die Facultatieve Gruppe', zu der Moscowa gehört, ausgiebig der beeindruckenden Laufbahn von Herrn Van den Beld. Er begann seine Karriere in seiner Jugend als Arbeiter bei der Gemeinde Arnhem und arbeitete sich bis zum Geschäftsführer des Friedhofs auf. „Ein besonderer Mensch, mit einem besonderen Leben, dem eine besondere Ehrung auch sicherlich gebührt.”

Fortschrittlich
In der eindrucksvollen Laufbahn von Willem van den Beld spielte Moscowa eine wichtige Rolle. Offensichtlich war er zu seiner Zeit bereits ein fortschrittlicher Mann, denn zu der Zeit, dass Einäscherung noch lang nicht so viel Akzeptanz erfuhr wie heute, befürwortete er bereits die Errichtung eines Krematoriums auf dem Friedhof. Mit Erfolg. Er war voller Überzeugungskraft und setzte sich anschließend voll für den Bau des Krematoriums ein. Schließlich wurde 1974 das Krematorium Moscowa eröffnet.

Ehrung
Neben all seinen Tätigkeiten gelang es ihm auch freie Zeit für andere Aktivitäten, die im Interesse von Arnhem und seinen Einwohnern standen, zu reservieren. So engagierte er sich beispielsweise bei verschiedenen Arnheimer Parkanlagen, wozu auch Sonsbeek gehört. Nach dem verheerenden Krieg setzte er sich für den Wiederaufbau von Arnhem als ‚grüne Stadt’ ein. Im Jahr 1980 ernannte ihn die niederländische Königin zum Ritter des Ordens von Oranien-Nassau (niederländischer Verdienstorden). Bei seiner Pensionierung im Jahr 1981 erhielt Herr Van den Beld nach 50-jähriger Anstellung die sog. Silberne Ehrenmünze der Stadt Arnhem.

Auf dem Foto: Die Familie Van den Beld mit Bürgermeisterin Pauline Krikke (links), Frau Els van den Beld (3. von links) und Henry Keizer (5. von links).

 

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