„Es klingt paradox, aber die traurigsten Begräbnisse sind diejenigen, bei denen es keine Trauer gibt. Trauer ist unangenehm, aber voller Tiefgang. Auch wenn jemand im hohen Alter, nach einem reichen und erfüllten Leben stirbt, gibt es die Trauer über den Abschied und über den Verlust. Das Ausmaß des Kummers sagt etwas über die Nähe zum Verstorbenen.” Mit diesen Worten begann der niederländische Schriftsteller, Wissenschaftler und ehemalige Politiker Jan Terlouw sein Wort des Trostes während des Concerto in Memoriam 2011, das in diesem Jahr am Sonntag, den 5. Juni stattfand.
Das jährliche Gedenkkonzert im Gedenkpark von Friedhof und Krematorium Westerveld - Teil der Unternehmensgruppe ‚die Facultatieve Gruppe’ - wird in jedem Jahr von tausenden Menschen besucht. Neben dem Wort des Trostes bestand das besondere Programm aus einem Gedichtvortrag, dem Stück "The Last Post" und der Aufführung von unter anderem dem Sinfonia da Requiem von Benjamin Britten durch das international bekannte Orchester Holland Symfonia. Zudem fand ein Violinen Konzert von Mendelssohn mit der international berühmten Violinistin Isabelle van Keulen als Solistin statt.
Mit dem inzwischen traditionellen Concerto in Memoriam, das zum ersten Mal im Jahr 1994 organisiert wurde, möchte Friedhof und Krematorium Westerveld jedem die Möglichkeit geben, seiner Angehörigen zu gedenken. Das Gedenkkonzert ist für jedermann frei zugänglich. In 2012 findet das Concerto in Memoriam am Sonntag, den 10. Juni statt.
In Kürze wird hier auch eine Video-Impression vom Concerto in Memoriam 2011 zu sehen sein.


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