Moscowa und Jonkerbos: Spezielles Schmetterlingsdenkmal
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Gemeinsam mit dem Krankenhaus Rijnstate in Arnheim, dem Krankenhaus Zevenaar, dem Canisius Wilhelmina Krankenhaus und der Uniklinik St. Radboud in Nimwegen bieten Friedhof und Krematorium Moscowa (Arnheim) sowie das Krematorium Jonkerbos (Nimwegen) Eltern von ungeborenen Kindern bis zu 24 Wochen die Möglichkeit, bei der Verstreuung der Asche anwesend zu sein. Beide Krematorien haben zu diesem Zweck inzwischen eine Schmetterlingsskulptur aufgestellt.
Weil für ungeborene Kinder bis zu 24 Wochen (Föten) nach dem Gesetz keine Meldepflicht besteht, passiert es häufig, dass diese Kinder eingeäschert werden, woraufhin die Asche anonym verstreut wird. „Aus diesem Grund wurden wir im Krankenhaus oft mit Eltern konfrontiert, die nach dem Tod ihres Kindes keinen rechten Ort zum Trauern hatten", berichtet C. Koeweiden, Leiterin der Abteilung Geburtshilfe im Rijnstate-Krankenhaus Arnheim. „Die Art und Weise, in der die Krematorien inzwischen damit umgehen, ist für die Eltern ein sehr wertvolles Entgegenkommen und gibt auch uns ein gutes Gefühl, worüber wir uns freuen.”
„Aus Erfahrung wissen wir, dass es für die Bewältigung eines solchen Verlustes besser ist, wenn es für die Hinterbliebenen einen Ort zum Gedenken gibt”, so J.M.H.J. Keizer, Vorstandsvorsitzender von 'die Facultatieve Gruppe', der Betreibergesellschaft der Krematorien Moscowa und Jonkerbos. „Deshalb haben wir die Signale aus den Krankenhäusern gerne aufgegriffen und haben dafür gesorgt, dass der frühe Tod dieser Kinder nicht mehr anonym bleiben muss. Wir bieten jetzt die Möglichkeit, die Asche auf einem speziellen Teil des Geländes im Beisein der Eltern zu verstreuen. Dort befindet sich inzwischen eine spezielle Schmetterlingsskulptur.”
Weitere Informationen: www.moscowa.nl.
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